Stadt und Landkreis Gotha

Zugehörigkeit staatlich:
bis 1920 Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha
1920 - 1945 Thüringen
1945 - 1949 Sowjetische Besatzungszone, Land Thüringen
1949 - 1952 DDR, Land Thüringen
1952 - 1990 DDR, Bezirk Erfurt, Landkreis Gotha
Zuständ. Justiz (1894):
1) Amtsgericht Gotha, Landgericht Gotha, Oberlandesgericht Jena
2) Amtsgericht Ohrdruf, Landgericht Gotha, Oberlandesgericht Jena
3) Amtsgericht Tenneberg, Landgericht Gotha, Oberlandesgericht Jena
4) Amtsgericht Tonna i. Gräfentonna, Landgericht Gotha, Oberlandesgericht Jena
5) Amtsgericht Wangenheim i. Friedrichswerth, Landgericht Gotha, Oberlandesgericht Jena
Zuständ. Finanzamt (1927): Finanzamt Gotha, Landesfinanzamt Thüringen
Zuständ. Gau 1933-1945: Thüringen
Zuständ. Militärdienst (1885): XI. Armeekorps
Zugehörigkeit ev. Kirche (1939): Thüringer evangelische Kirche
Zugehörigkeit kath. Kirche (1939): Bistum Fulda


a) Stadt bzw. Stadtkreis Gotha

Stadtbeschreibung nach Neumann 1894:
Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Koburg-Gotha, Sitz der Landesbehörden, 1 Bat. Nr. 95; Bahnhof der Linien Neudietendorf-Kassel, Gotha-Leinefelde und Gotha-Ohrdruf der Preußischen Staatsbahn; Landratsamt, Land- und Amtsgericht, Hauptsteueramt, Forstmeisterei, Gothaer Privatbank, Gothaer Landeskreditanstalt, Deutsche Grundkreditbank, Gewerbebank, Feuer- und Landesversicherungsbank, landständische Brandversicherungsanstalt; 6 evangelische Kirchen, 1 katholische Kirche, Gymnasium mit Realgymnasium, höhere Bürgerschule, Schullehrerseminar, Privatseminar für Lehrerinnen und Kindergärtnerinne, Handelslehranstalt, Gewerbeschule, Geographisches Institut von Justus Perthes, neue Sternwarte, Theater, städtisches Krankenhaus, Strafanstalt, Neuer Friedhof mit Feuerbestattungshalle, Quellwasserleitung, schöne Promenaden um die innere Stadt an Stelle der alten Festungswerke; 4 Vorstädte: Schloss Friedenstein auf einer Anhöhe, 1643-46 an Stelle des 1567 zerstörten Grimmensteins erbaut, mit einer Bibliothek von 200.000 Bänden und Park; Museum mit Sammlungen (Gemäldegalerie), Schloss Friedrichsthal, Rathaus, Denkmäler Arnoldis (gest. 1841), des Begründers der Feuer- und Lebensversicherungsbank, des Naturforschers Blumenbach (1752-1840) Jakobs' und Sterzings; ansehnliche Industrie: Eisengießereien und Maschinenfabriken, große Porzellanfabrikation; Fabrikation von Tabak, Farben, Zucker, Tapeten, Buntpapier, Spritzenschläuchen, Gummiwaren, Seife, Kunsttischler- und Schuhwaren, musikalischen und physikalischen Instrumenten, geräucherten Fleischwaren etc.; Ziegelbrennerei, viele schöne Gärten, Kunst- und Handelsgärtnerei, lebhafte Handels- und Speditionsgeschäfte. Geschichte: Gotha gehörte als Dorf um 900 zum Stift Hersfeld; im 12. Jahrhundert kam es an die Landgrafen von Thüringen, 1247 an Meißen und 1485 in der Teilung Sachsens an den Kurfürsten Ernst. 1524 nahm Gotha die Reformation an, 1567 wurde es in den Grumbachschen Händeln erobert, und 1640 begründete daselbst Herzog Ernst der Fromme ein besonderes Herzogtum, das bis 1825 bestand. Das alte Theater war unter Eckhof (bis 1779) bedeutend; ebenso hatte sich die alte Sternwarte auf dem Seeberg (jetzt Restauration) einen Ruf erworben. Unter der Leitung Petermanns (gest. 1878) erlangte das Geographische Institut von Justus Perthes Weltruf und begründete die deutschen Nordpolexpeditionen.

Besonderheiten nach dem Ortsbuch 1927:
Kreisdirektion, Eisenbahnbetriebsamt, Gymnasium mit Realgymnasium, Oberrealschule, Lyzeum, Reichsbanknebenstelle, Hauptzollamt, Kreislandwirtschaftskammer.

Einwohner Stadtkreis Gotha
26.525 (1880)
27.802 (1885)
29.134 (1890), davon 736 Katholiken, 277 Juden
45.780 (1925), davon 38.669 Evangelische, 1.589 Katholiken,   53 sonstige Christen, 348 Juden
47.848 (1933), davon 40.652 Evangelische, 1.548 Katholiken,     7 sonstige Christen, 264 Juden
51.995 (1939), davon 42.915 Evangelische, 2.758 Katholiken, 382 sonstige Christen,   82 Juden
57.414 (31.   8. 1950)
56.278 (31. 12. 1960)
57.010 (  1.   1. 1971)
57.573 (31. 12. 1981)
57.365 (31. 12. 1988)

Die Reichstagswahlen vom
im Stadtkreis Gotha
5. 3. 1933
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt29.541
NSDAP14.727
SPD1.693
KPD7.504
Zentrum551
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)3.667
DVP - Deutsche Volkspartei867
Christlich-sozialer Volksdienst274
Deutsche Bauernpartei9
Deutsch-Hannoversche Partei4
DDP (Deutsche Staatspartei)237
Andere Parteien8



b) Landkreis Gotha

Einwohner Herzogtum Gotha
162.736 (1900), davon 160.253 Evangelische, 1.607 Katholiken
182.359 (1910), davon 178.236 Evangelische, 2.829 Katholiken

Einwohner Landkreis Gotha
104.178 (1925), davon   97.994 Evangelische, 1.750 Katholiken,   15 sonstige Christen, 80 Juden
106.262 (1933), davon   99.898 Evangelische, 1.058 Katholiken,     4 sonstige Christen, 56 Juden
111.101 (1939), davon 102.830 Evangelische, 2.648 Katholiken, 236 sonstige Christen, 16 Juden
161.700 (31. 12. 1955)
154.328 (31. 12. 1960)
149.312 (31. 12. 1975)
138.700 (  3. 10. 1990)

Die Reichstagswahlen vom
im Landkreis Gotha
5. 3. 1933
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt62.059
NSDAP33.521
SPD3.149
KPD14.692
Zentrum260
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)9.357
DVP - Deutsche Volkspartei567
Christlich-sozialer Volksdienst322
Deutsche Bauernpartei51
Deutsch-Hannoversche Partei4
DDP (Deutsche Staatspartei)122
Andere Parteien14


Die Gemeinden des Landkreises Gotha:
(Stand von 1939 durchnummeriert)

1. Altenbergen:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Catterfeld)
500 Einwohner (1933)
488 Einwohner (1939)

2. Apfelstädt:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Neudietendorf;
ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt, PLZ 5101)
1.149 Einwohner (1925)
1.173 Einwohner (1933)
1.329 Einwohner (1939)

3. Aschara:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Gräfentonna, Post Eckardtsleben)
425 Einwohner (1925)
456 Einwohner (1933)
464 Einwohner (1939)

4. Aspach:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Frottstädt)
396 Einwohner (1925)
386 Einwohner (1933)
385 Einwohner (1939)

5. Ballstädt:
870 Einwohner (1933)
919 Einwohner (1939)

6. Bienstädt:
(ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
357 Einwohner (1933)
332 Einwohner (1939)

7. Bischleben:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Bischleben)
1.613 Einwohner (1925)
1.752 Einwohner (1933)
2.013 Einwohner (1939)

8. Boilstädt:
651 Einwohner (1933)
615 Einwohner (1939)

9. Brüheim:
539 Einwohner (1933)
773 Einwohner (1939)

10. Bufleben:
667 Einwohner (1933)
742 Einwohner (1939)

11. Burgtonna:
966 Einwohner (1933)
914 Einwohner (1939)

12. Burla:
125 Einwohner (1933)
124 Einwohner (1939)

13. Cabarz:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Tabarz)
1.597 Einwohner (1925)
1.475 Einwohner (1933)
1.521 Einwohner (1939)

14. Catterfeld:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Catterfeld)
   994 Einwohner (1925)
1.009 Einwohner (1933)
1.063 Einwohner (1939)

15. Cobstädt:
210 Einwohner (1933)
191 Einwohner (1939)

16. Craula:
450 Einwohner (1933)
437 Einwohner (1939)

17. Crawinkel:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Ohrdruf, Post Crawinkel)
1.892 Einwohner (1925)
1.966 Einwohner (1933)
2.015 Einwohner (1939)

18. Cumbach:
159 Einwohner (1933)
165 Einwohner (1939)

19. Döllstädt:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Gräfentonna, Post Döllstädt;
ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
1.039 Einwohner (1925)
1.033 Einwohner (1933)
1.065 Einwohner (1939)

20. Ebenheim:
331 Einwohner (1933)
334 Einwohner (1939)

21. Eberstädt:
233 Einwohner (1933)
240 Einwohner (1939)

22. Eckardtsleben:
277 Einwohner (1933)
293 Einwohner (1939)

23. Emleben:
825 Einwohner (1933)
950 Einwohner (1939)

24. Engelsbach:
273 Einwohner (1933)
272 Einwohner (1939)

25. Ernstroda:
865 Einwohner (1933)
903 Einwohner (1939)

26. Eschenbergen:
661 Einwohner (1933)
711 Einwohner (1939)

27. Finsterbergen:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Finsterbergen)
1.910 Einwohner (1925)
1.445 Einwohner (1933)
1.361 Einwohner (1939)

28. Fischbach:
476 Einwohner (1933)
510 Einwohner (1939)

29. Friedrichroda, Stadt:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Friedrichroda)
7.394 Einwohner (1925)
5.521 Einwohner (1933)
5.746 Einwohner (1939)

30. Friedrichswerth:
576 Einwohner (1933)
591 Einwohner (1939)

31. Friemar:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Friemar)
1.205 Einwohner (1925)
1.262 Einwohner (1933)
1.325 Einwohner (1939)

32. Fröttstädt:
542 Einwohner (1933)
587 Einwohner (1939)

33. Gamstädt:
(ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
399 Einwohner (1933)
379 Einwohner (1939)

34. Georgenthal (Thür. Wald):
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Ohrdruf, Post Georgenthal)
1.821 Einwohner (1925)
1.610 Einwohner (1933)
1.693 Einwohner (1939)

35. Gierstädt:
(ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
330 Einwohner (1933)
321 Einwohner (1939)

36. Goldbach:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Goldbach)
1.200 Einwohner (1925)
1.219 Einwohner (1933)
1.348 Einwohner (1939)

37. Gospiteroda:
351 Einwohner (1933)
358 Einwohner (1939)

38. Grabsleben:
373 Einwohner (1933)
403 Einwohner (1939)

39. Gräfenhain:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Ohrdruf, Post Gräfenhain)
1.864 Einwohner (1925)
1.888 Einwohner (1933)
1.877 Einwohner (1939)

40. Gräfentonna:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht und Post Gräfentonna)
1.943 Einwohner (1925)
1.907 Einwohner (1933)
2.357 Einwohner (1939)

41. Großenbehringen:
862 Einwohner (1933)
873 Einwohner (1939)

42. Großfahner:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Gräfentonna, Post Großfahner;
ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
   949 Einwohner (1925)
1.018 Einwohner (1933)
   912 Einwohner (1939)

43. Großrettbach:
320 Einwohner (1933)
291 Einwohner (1939)

44. Günthersleben:
(1927 Kreis, Amtsgericht, Post und Finanzamt Gotha)
   773 Einwohner (1925)
   835 Einwohner (1933)
1.060 Einwohner (1939)

45. Haina:
473 Einwohner (1933)
455 Einwohner (1939)

46. Hausen:
192 Einwohner (1933)
212 Einwohner (1939)

47. Herbsleben:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Gräfentonna, Post Herbsleben)
2.753 Einwohner (1925)
3.050 Einwohner (1933)
2.987 Einwohner (1939)

48. Herrenhof:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht und Post Ohrdruf)
   813 Einwohner (1925)
   822 Einwohner (1933)
1.041 Einwohner (1939)

49. Hochheim:
588 Einwohner (1933)
621 Einwohner (1939)

50. Hörselgau:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Fröttstädt)
1.055 Einwohner (1925)
1.102 Einwohner (1933)
1.329 Einwohner (1939)

51. Hohenkirchen:
867 Einwohner (1933)
845 Einwohner (1939)

52. Illeben:
377 Einwohner (1933)
390 Einwohner (1939)

53. Ingersleben:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Neudietendorf;
ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
1.263 Einwohner (1925)
1.324 Einwohner (1933)
1.413 Einwohner (1939)

54. Kleinfahner:
(ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
394 Einwohner (1933)
353 Einwohner (1939)

55. Kleinschmalkalden (Thür. Anteil):
707 Einwohner (1933)
647 Einwohner (1939)

56. Kornhochheim:
(ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
251 Einwohner (1933)
385 Einwohner (1939)

57. Langenhain:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht und Post Waltershausen)
1.112 Einwohner (1925)
1.211 Einwohner (1933)
1.270 Einwohner (1939)

58. Laucha:
643 Einwohner (1933)
664 Einwohner (1939)

59. Leina:
586 Einwohner (1933)
666 Einwohner (1939)

60. Mechterstädt:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Mechterstädt)
   996 Einwohner (1925)
1.059 Einwohner (1933)
1.213 Einwohner (1939)

61. Metebach:
242 Einwohner (1933)
223 Einwohner (1939)

62. Molschleben:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Molschleben)
1.089 Einwohner (1925)
1.083 Einwohner (1933)
1.098 Einwohner (1939)

63. Nauendorf:
465 Einwohner (1933)
495 Einwohner (1939)

64. Neudietendorf:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Neudietendorf;
ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
   802 Einwohner (1925)
1.701 Einwohner (1933)
1.902 Einwohner (1939)

65. Oberhof:
(1927 Kreis Gotha, Amtsgericht Zella-Mehlis, Post Oberhof, Finanzamt Meiningen)
1.782 Einwohner (1925)
1.149 Einwohner (1933)
1.086 Einwohner (1939)

66. Oesterbehringen:
578 Einwohner (1933)
577 Einwohner (1939)

67. Ohrdruf, Stadt:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht und Post Ohrdruf;
Besonderheiten 1927: Realschule)
7.944 Einwohner (1925)
6.963 Einwohner (1933)
8.730 Einwohner (1939)

68. Petriroda:
365 Einwohner (1933)
350 Einwohner (1939)

69. Pferdingsleben:
441 Einwohner (1933)
459 Einwohner (1939)

70. Pfullendorf:
217 Einwohner (1933)
233 Einwohner (1939)

71. Reichenbach:
390 Einwohner (1933)
397 Einwohner (1939)

72. Remstädt:
(1927 Kreis, Amtsgericht, Post und Finanzamt Gotha)
1.143 Einwohner (1925)
1.226 Einwohner (1933)
1.302 Einwohner (1939)

73. Rhoda:
244 Einwohner (1933)
252 Einwohner (1939)

74. Schmerbach:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Schmerbach)
   793 Einwohner (1925)
   886 Einwohner (1933)
1.021 Einwohner (1939)

75. Schnepfenthal-Rödichen:
781 Einwohner (1933)
843 Einwohner (1939)

76. Schönau v. d. W.:
983 Einwohner (1933)
984 Einwohner (1939)

77. Schwabhausen:
607 Einwohner (1933)
826 Einwohner (1939)

78. Schwarzhausen:
847 Einwohner (1933)
873 Einwohner (1939)

79. Schwarzwald:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Gotha, Post Schwarzwald)
1.105 Einwohner (1925)
1.070 Einwohner (1933)
1.015 Einwohner (1939)

80. Seebergen:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Seebergen)
1.121 Einwohner (1925)
1.229 Einwohner (1933)
1.361 Einwohner (1939)

81. Sonneborn:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Post Sonneborn)
1.240 Einwohner (1925)
1.244 Einwohner (1933)
1.248 Einwohner (1939)

82. Stutzhausen:
830 Einwohner (1933)
857 Einwohner (1939)

83. Sundhausen:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Gotha, Post Sundhausen)
1.829 Einwohner (1925)
1.926 Einwohner (1933)
2.101 Einwohner (1939)

84. Tabarz (Thür. Wald):
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Tabarz)
2.705 Einwohner (1925)
2.129 Einwohner (1933)
2.192 Einwohner (1939)

85. Tambach-Dietharz (Thür. Wald), Stadt:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Ohrdruf, Post Tambach-Dietharz)
4.613 Einwohner (1925)
4.583 Einwohner (1933)
4.836 Einwohner (1939)

86. Teutleben:
450 Einwohner (1933)
474 Einwohner (1939)

87. Töttelstädt:
(ab 1952 Bezirk Erfurt, Landkreis Erfurt)
543 Einwohner (1933)
513 Einwohner (1939)

88. Trügleben:
430 Einwohner (1933)
440 Einwohner (1939)

89. Tüngeda:
689 Einwohner (1933)
685 Einwohner (1939)

90. Tüttleben:
842 Einwohner (1933)
829 Einwohner (1939)

91. Uelleben:
895 Einwohner (1933)
921 Einwohner (1939)

92. Wahlwinkel:
614 Einwohner (1933)
659 Einwohner (1939)

93. Waltershausen, Stadt:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht und Post Waltershausen;
1952 - 1990 Bezirk Erfurt, Kreis Gotha;
Besonderheiten 1927: Realschule)
  8.869 Einwohner (1925)
  8.951 Einwohner (1933)
  9.498 Einwohner (1939)
14.963 Einwohner (31.   8. 1950)
13.929 Einwohner (  1.   1. 1971)
13.766 Einwohner (31. 12. 1981)
14.020 Einwohner (31. 12. 1988)

94. Wangenheim:
838 Einwohner (1933)
820 Einwohner (1939)

95. Warza:
636 Einwohner (1933)
730 Einwohner (1939)

96. Wechmar:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Ohrdruf, Post Wechmar)
1.344 Einwohner (1925)
1.449 Einwohner (1933)
1.581 Einwohner (1939)

97. Weingarten:
137 Einwohner (1933)
145 Einwohner (1939)

98. Westhausen:
411 Einwohner (1933)
423 Einwohner (1939)

99. Wiegleben:
364 Einwohner (1933)
358 Einwohner (1939)

100. Winterstein:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Waltershausen, Post Winterstein)
1.019 Einwohner (1925)
1.026 Einwohner (1933)
1.121 Einwohner (1939)

101. Wipperoda:
152 Einwohner (1933)
176 Einwohner (1939)

102. Wölfis:
(1927 Kreis und Finanzamt Gotha, Amtsgericht Ohrdruf, Post Wölfis)
2.137 Einwohner (1925)
2.295 Einwohner (1933)
2.310 Einwohner (1939)

103. Wolfsbehringen:
572 Einwohner (1933)
540 Einwohner (1939)



Quellen:

Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01. 01. 1948 in den neuen Ländern. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Stuttgart, 1995.

Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs. Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage von Wilhelm Keil. Leipzig, 1894.

Das Ortsbuch für das Deutsche Reich. Herausgegeben in Verbindung mit der Deutschen Reichsbahn und Deutschen Reichspost. Berlin, 1927.

Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik. Bearbeitet von Karla Balkow und Werner Christ. Heidelberg, 1986.

Statistik des Deutschen Reichs. Alte Folge, Band 57: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dez. 1880. Berlin, 1883.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dezember 1900 im Deutschen Reich. Berlin, 1903.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reiche am 1. 12. 1910. Berlin, 1915.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 401: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1925. Heft 1: Die Bevölkerung im Deutschen Reich nach den Ergebnissen der Volkszählung 1925. Teil I: Einführung in die Volkszählung 1925. Tabellenwerk. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 434: Die Wahlen zum Reichstag am 31. Juli und 6. November 1932 und am 5. März 1933 (Sechste bis achte Wahlperiode). Berlin, 1935.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil I: Altreich und Land Österreich.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1936.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1955. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1956.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1960/61. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1961.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1976. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1976.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1989. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1989.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1992. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1992.


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